Schulprogramm 2017/2018

Schulprogramm Astrid-Lindgren-Schule Soest

Stand September 2017

UNSER LEITBILD

 

  • Unterrichtliches Lernen
  • Unterrichtsinhalte
  • Offene Unterrichtsformen
  • Elternberatung/Elterninformation
  • KNuT (Kinder Naturwissenschaft und Technik)
  • Ganzschriften
  • Bücherei
  • Neue Medien
  • Gesunde Schule
  • Ehrenamtliche
  • Unterrichtsgänge / Außerschulische Lernorte

 

  • Leben in der Schule
  • Gestaltung des Schulgebäudes
  • Pausen
  • Muntermacherfrühstück
  • Wochenanfangsfeier
  • Schulveranstaltungen
  • Willkommenswand
  • Schulregeln
  • Sprachpaten

 

  • Leben in der Klasse
  • Klassenlehrerprinzip
  • Klassenzeichen
  • Klassenraumgestaltung
  • Hausschuhe
  • Morgenkreis
  • Feiern von Geburtstagen
  • Klassenfahrten

 

  • Kollegiale und organisatorische Strukturen
  • Teamstruktur
  • Jahrgangsteam
  • Kollegium
  • Steuergruppe
  • Krisenteam
  • Team OGS
  • Vertretung
  • Geschäftsverteilungsplan / Terminplan
  • Schuleingangsphase
  •  Sprachbildung
  • Elternarbeit
  • Schulsozialarbeit 
  • Offene Ganztagsschule (OGS)
  • Förderverein

 

  • Außerschulische Partner/ Kooperationen
  • Arbeitskreis Kindergarten
  • Reit AG in Kooperation mit dem Soester Reitverein Steigauf e.V.
  • Fußball AG in Kooperation mit dem SV Soest Müllingsen
  • Handball AG in Kooperation mit dem Soester TV
  • Projekt Kultur und Schule
  • Soester Musikschule
  • Fit4Future / DAK
  • Vernetztes Bildungshaus
  • Treffpunkt Süd / AWO – Bewohnerzentrum
  • Stadtteilkonferenz „Soester Süden“
  • Kirchengemeinden
  • Stadtbücherei Soest
  • Jugendamt
  • Schulpsychologische Beratungsstelle
  • Stadtteilbüro (SEN)

UNSER LEITBILD

Kunterbunt – diese Assoziation liegt nah, wenn man an Astrid Lindgren, die Namensgeberin unserer Schule, denkt. Sie schildert in ihren Kinderbüchern jedes einzelne Kind liebenswert, auch wenn es nicht nur das tut, was gerade von ihm erwartet wird. Denkt man nur an Michel oder Pippi Langstrumpf…

Unter Bewegung versteht man sicherlich die Bewegung im herkömmlichen Sinne: Kinder, die Sport machen, laufen, die schreien, sich streiten und vertragen…

Bewegung bedeutet aber auch, sich als System Schule in Bewegung zu setzen und in Bewegung zu bleiben: Kinder so zu nehmen, wie sie sind, alte Strukturen über Bord zu werfen, neue oder unkonventionelle Wege zu gehen…

In unserer Astrid-Lindgren-Schule begegnen sich Kinder unterschiedlicher Nationalitäten, Kulturen, Hautfarben oder Religionen, die mit ganz unterschiedlichen Voraussetzungen zu uns kommen. Die einen kommen dem Anspruch, den die Gesellschaft an ein Kind hat, bereits sehr nahe, während andere noch sehr weit davon entfernt sind oder noch Schwierigkeiten mit der Sprache oder dem Lernen allgemein haben.

Trotz aller Heterogenität ist für uns jedes einzelne Kind gleichermaßen liebens- und achtenswert und hat einen Anspruch auf individuelle Förderung. Kinder erleben an unserer Schule, dass sie gut und  wichtig sind. Jedes Kind – egal ob leistungsschwächer oder leistungsstärker – kann gemäß seiner Möglichkeiten lernen und leisten und wird von uns individuell unterstützt. Miteinander, voneinander, individuell  ist dabei unser Prinzip.

Die Basis schulischen Lernens und Leistens sehen wir an der Astrid-Lindgren- Schule in einem gut funktionierenden Leben, sowohl zu Hause als auch in der Schule. Wir setzen auf eine enge Zusammenarbeit von Schule und Elternhaus. Wenn das Miteinander von Kindern, Eltern und Lehrern stimmt, sind gute Voraussetzungen für das individuelle Lernen und auch Leisten geschaffen.

 

Unterrichtliches Lernen 

Unterrichtsinhalte

Ziel:   Vermittlung von Fähigkeiten, Fertigkeiten, Kenntnissen und Einstellungen gemäß der Richtlinien und Lehrpläne für die Grundschule auf der Grundlage der spezifischen Bedingungen der Astrid-Lindgren-Schule

Die Lehrkräfte wählen in Absprache im Jahrgang auf der Grundlage der Lehrpläne und der schuleigenen Arbeitspläne die Unterrichtsinhalte für die einzelnen Fächer aus und informieren die Eltern in den Klassenpflegschaftsversammlungen über die zentralen Inhalte in den Hauptfächern.

Der Unterricht beinhaltet die Fächer Deutsch, Sachunterricht, Mathematik, Kunst/Textilgestaltung, Musik, Religion, Sport/Schwimmen sowie Englisch ab 2. Halbjahr Klasse 1. Im Fach Religion erhalten die katholischen Schülerinnen und Schüler in Vorbereitung auf die Kommunion in Kooperation mit dem katholischen Pfarrverbund Seelsorgeunterricht.

In der Jahrgangsstufe 1 finden 3 Sportstunden wöchentlich statt, in den Jahrgängen 2, 3 und 4 besteht der Sportunterricht aus 2 Schwimmstunden und 1 bzw. 2 Sportstunde(n).

Für die Leistungsbewertung hat das Kollegium Absprachen zur Leistungsfeststellung im Rahmen eines Konzepts zur Leistungsbewertung getroffen. (Konzept Leistungsbewertung)

Darüber hinaus wurden einheitliche kompetenzorientierte Zeugnisbemerkungen für die einzelnen Jahrgänge auf Grundlage der Mindestanforderungen am Ende der Schuleingangsphase und nach der Klasse 4 erarbeitet und vereinbart. (ðKonzept Leistungsbewertung: Kompetenzorientierte Leistungsbewertung)

 

Offene Unterrichtsformen

Ziel:   Schaffen eines methodischen Unterrichtsrahmens, der ein hohes Maß an Differenzierung, Individualisierung und selbstgesteuertem Lernen ermöglicht

Die Kinder der Astrid-Lindgren-Schule bilden in ihren Klassen extrem heterogene Lerngruppen. Auf Grund der unterschiedlichen Lernausgangslagen der Kinder ergibt sich die Notwendigkeit des Einsatzes von differenzierenden und individualisierenden Unterrichtsformen.

Die Lehrerinnen unserer Schule arbeiten mit einem individuellen Blick auf jedes einzelne Kind und seine Bedürfnisse hinsichtlich erfolgreichen schulischen Lernens und passen ihre Unterrichtsmethoden darauf an. Dazu gehören z.B.

  • Differenzierte Arbeitsmaterialien
  • Experten- und Forscheraufträge  usw…
  • Werkstätten, Arbeitspläne, Lesepläne usw…

Elternberatung/Elterninformation

Ziel:   Gemeinsame Übernahme von Verantwortung für das schulische Lernen jedes einzelnen Kindes durch regelmäßige Kommunikation von Schule und Elternhaus

In unserer Schule hat die Elternberatung einen hohen Stellenwert. Zum einen haben wir im Jahresrhythmus fest installierte Termine für Elternsprechtage, zum anderen stehen die Lehrerinnen nach Absprache jederzeit für Beratungsgespräche zur Verfügung.

Zu Beginn der Klasse 1 findet innerhalb der ersten 4 Wochen ein Kennenlernsprechtag statt, in dem sich die Eltern und die Klassenlehrerin über die familiäre Situation des jeweiligen Kindes und das Ankommen in der Schule austauschen.

Während des gesamten Schuljahres nehmen die Lehrerinnen oder die Schulsozialarbeiterin jederzeit mit den Erziehungsberechtigten Kontakt auf, wenn aktueller Gesprächsbedarf besteht.

Die Information der Eltern über schulische Dinge erfolgt in der Regel entweder über Elternbriefe oder das persönliche Gespräch. Darüber hinaus haben die Eltern die Möglichkeit, sich über die Homepage der Schule (www.astridlindgren-soest.de) über pädagogische oder organisatorische Dinge zu informieren.

( Homepage: Wissenswertes für Eltern)

 

KNuT (Kinder Naturwissenschaft und Technik)

Ziel:   Erstes Heranführen von Kindern an naturwissenschaftliche und  technische Phänomene

Das Familienzentrum Bunte Welt der AWO und die Astrid-Lindgren-Schule arbeiten seit dem Jahr 2010 gemeinsam an dem Projekt  KNuT – Kinder, Naturwissenschaften und Technik.

In gemischten Kleingruppen, jeweils bestehend aus Vorschulkindern und Schülerinnen und Schülern der 1. Klassen werden den Kindern Experimente aus den Bereichen Akustik, Wärmelehre, Optik, Elektrizität, Magnetismus und Mechanik angeboten.

Einmal pro Woche lautet dann das Motto „Spielen, begreifen, erforschen, entwickeln“.

An verschiedenen Stationen können die Kinder experimentieren, Vermutungen anstellen und Erfahrungen mit naturwissenschaftlichen Phänomenen sammeln.

Nach einem gemeinsamen Einstieg verteilen sich die Kinder an verschiedenen Stationen, um dort in Begleitung einer Erzieherin oder Lehrerin weiter zu forschen.

An einer Station können die Kinder jeweils etwas zum Thema basteln, zum Beispiel eine Lupe, die sie dann mit nach Hause nehmen können. (Experiment „to go“). Zudem erstellen die Kinder über das Jahr eine Forschermappe. Dafür gibt es immer eine Station, an der die Kinder Forschernotizen machen. Hier entwickeln die Kinder bereits erste fachsprachliche Kompetenzen (ð Sprachbildungskonzept).

 

Ganzschriften

Ziel:   Steigerung der Lesekompetenz und der Lesemotivation durch das Lesen von altersangemessenen Kinderbüchern

An unserer Schule gibt es eine große Auswahl an Ganzschriften für alle Jahrgänge, die in der Regel in Klassensatzstärke vorhanden sind. Im Unterricht werden diese Ganzschriften unterschiedlich eingesetzt. Ausgehend von den Unterrichtsthemen werden den Kindern Ganzschriften angeboten, aus denen sie zum Teil interessengeleitet auswählen können. Anschließend erfolgt eine  inhaltliche Auseinandersetzung im Unterricht. Darüber hinaus beantworten die Kinder Fragen zum Buch im Computerprogramm Antolin.

Ganzschriften werden aber auch im Rahmen der täglichen Lesezeit in den Hausaufgaben gelesen und Fragen wiederum bei Antolin (zu Hause oder in der Schule) beantwortet.

Die Lehrerinnen haben darüber hinaus die Möglichkeit, im Rahmen des Projektes „Klassenweise Bücherreise“ (ðKooperation Stadtbücherei)  Bücherkisten mit Ganzschriften und entsprechendem Unterrichtsmaterial für ihren Unterricht auszuleihen.

 Bücherei 

Ziel: Steigerung der Lesefreude / Informationsbeschaffung für unterrichtliche Themen

Die Astrid–Lindgren–Schule besitzt eine Schülerbücherei, die von einer Bibliothekarin, die bei uns ehrenamtlich arbeitet, geleitet und gemeinsam mit ihr von Eltern betreut wird.

  • Tägliche Betreuung durch Eltern
  • Für Schülerinnen und Schüler täglich geöffnet von 9.30 – 10.00 Uhr
  • Individuelle Ausleihe an Schülerinnen und Schüler
  • Ausleihe an LehrerInnen für die Nutzung im Unterricht / in der Klasse
  • Bereitstellung finanzieller Ressourcen zur regelmäßigen Aufstockung bzw. Aktualisierung der Schülerbücherei

Darüber hinaus findet für alle Klassen eine wöchentliche Büchereistunde unter Betreuung der Leiterin der Bücherei und einer Deutschlehrerin statt. Die Kinder haben in dieser Stunde die Gelegenheit, in der Bücherei zu lesen oder Bücher für das Lesen auszuleihen.

Neue Medien

 Ziel:  Aufbau einer Medienkompetenz bei den Kindern im Bereich des zielgerichteten Umgangs mit dem PC

Alle Klassenräume sind mit jeweils 3 Computern ausgestattet und stehen für den schulischen Gebrauch zur Verfügung. Ziel in den Richtlinien und Lehrplänen der unterschiedlichen Fächer ist der Aufbau von Medienkompetenz.

Alle Kinder der Schule lernen in der Schuleingangsphase den PC als Schreibwerkzeug kennen und nutzen.

Am Ende der Schuleingangsphase sollen die Kinder den PC zielgerichtet zur Textverarbeitung und zur Informationsbeschaffung nutzen können.

Alle Klassen nutzen das Computerprogramm Antolin zur Bearbeitung ihrer gelesenen Ganzschriften.

(Medienkonzept)

 

Gesunde Schule

 Ziel:   Schaffen basaler Voraussetzungen für schulisches Lernen

Vielfältige Bewegungserfahrungen, die Fähigkeit, nach Anspannung bewusst Entspannung zu erfahren und eine ausgewogene, gesunde Ernährung tragen dazu bei, dass ein Kind gut in der Schule lernen kann. Deshalb werden die Elemente Bewegung – Entspannung – Ernährung regelmäßig in möglichst vielen Bereichen von Unterricht und Schulleben aufgegriffen und integriert.

  • Rhythmisierung des Unterrichts durch Bewegungspausen und Bewegungsspiele
  • Bewegungsangebote in den Pausen / Spieletonne (ðFit4Future)
  • Erschließung von Unterrichtsinhalten mit/durch Bewegung
  • Außerunterrichtliche Sportangebote
  • Psychomotorik
  • Teilnahme an Sportwettkämpfen z.B. Stadtlauf, Westfalen Youngstars (Fußball für Jungen und Mädchen, Turnen, Leichtathletik, Schwimmen), Grundschul-Cup Handball der Soester Grundschulen
  • Jährlicher Eislauftag
  • Jährlicher Schulausflug
  • Ausflüge der Klassen
  • Gesunde Ernährung als regelmäßig wiederkehrendes Thema des Unterrichts
  • Ausgewogene und gesunde Mittagsmahlzeit im Ganztag
  • Gemeinsames Schulfrühstück (ðMuntermacherfrühstück)

Darüber hinaus nehmen wir an dem Schulobstprogramm NRW teil. Dieses EU-Schulobst- und Gemüseprogramm NRW wird seit dem Frühjahr 2009 vom Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW durchgeführt. Im Schuljahr 2016/17 nahmen mit unserer Schule 1099 Schulen an dem Projekt teil. Damit wurden etwa 225000 Kinder erreicht.

Ehrenamtliche

Ziel:   Unterstützung des unterrichtlichen Lernens und Lebens durch Ehrenamtliche

An unserer Schule bereichern zahlreiche Ehrenamtliche das Schulleben. Viele dieser Menschen sind pensionierte Lehrerinnen und Lehrer, darüber hinaus engagieren sich aber auch einige pädagogisch Interessierte. Diese Ehrenamtlichen sind in der Regel einzelnen Klassen bzw. Kolleginnen zugeordnet und kommen nach Absprache einmal oder mehrmals wöchentlich zu uns in die Schule. Nach Absprache mit den jeweiligen Kolleginnen begleiten sie den Unterricht, übernehmen Förderaufgaben mit kleinen Kindergruppen oder einzelnen Kindern oder begleiten Unterrichtsgänge.

Die Ehrenamtlichen treffen sich regelmäßig, koordiniert von unserer Schulsozialarbeiterin, zu einem Austausch.

 

Unterrichtsgänge / Außerschulische Lernorte

Ziel:   Ermöglichung von Originalbegegnungen durch persönliche Erfahrungen vor Ort

Da die Kinder unserer Schule zum Teil aus bildungsfernen Familien kommen, ist die Bedeutung von originären Begegnungen besonders groß. Aus diesem Grunde bemühen wir uns, Erfahrungen in außerschulischen Lernorten zu ermöglichen, z.B.

  • Wald à Exkursionen, Waldjugendspiele, Besuch im LIZ
  • Soest à Stadtführungen, museumspädagogische Woche
  • Bauernhof/Tierpark / Zoo

 

Leben in der Schule

Gestaltung des Schulgebäudes 

Ziel:   Schaffen einer einladenden Schulatmosphäre, in der sich Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Gäste im Rahmen einer gelebten Willkommenskultur wohl fühlen.

Lehrerinnen und Kinder übernehmen gemeinsam die Verantwortung für die Gestaltung des Schulgebäudes (Eingangshalle, Flure). Über eine ansprechende Gestaltung soll eine Atmosphäre geschaffen werden, in der Kinder und Erwachsene sich willkommen und wohl fühlen.

  • Gestaltung der Eingangshalle
  • Verantwortlichkeit der KlassenlehrerInnen für den vor der Klasse liegenden Flurbereich

―› Hausschuhe in Regalen

―› Stühle hochstellen

―› auf Sauberkeit der Tische und Fensterbänke achten

―› Gestaltung der Fenster im Flur und Klassenraum

 

Pausen

Ziel:   Stärkung der individuellen Ressourcen und Förderung der Bewegung und des sozialen Miteinanders

Die erste Pause von 9.30 bis 10.00 Uhr findet im Wechsel im Klassenraum zum Frühstück und auf dem Schulhof statt.

Die Klassen 1 und 2 frühstücken von 9.30 – 9.45 Uhr in der Klasse und gehen danach von 9.45 – 10.00 Uhr auf den Schulhof.

Die Klassen 3 und 4 gehen von 9.30 – 9.45 Uhr auf den Schulhof und frühstücken danach von 9.45 – 10.00 Uhr in der Klasse.

Während der Pausenzeiten auf dem Schulhof haben jeweils 2 Kinder pro Klasse die Gelegenheit, ein Fahrzeug aus dem Rollerraum, der von Kindern der 4. Schuljahre unter Anleitung der Schulsozialarbeiterin betreut wird, auszuleihen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, aus den Spielekisten der Klassen Spielgeräte für die Pause zu nutzen. Auf dem Schulhof befindet sich in der ersten Pause die Spieletonne «fit4future» als weiteres Bewegungsangebot. (ð«fit4future»)

Der angrenzende öffentliche Spielplatz steht neben dem Schulhof als Spiel- und Bewegungsraum zur Verfügung.

Außerdem haben 3 Kinder pro Klasse die Gelegenheit, ihre Pause in der Bücherei zu verbringen. Diese Büchereikinder tragen Schilder und bleiben für die Dauer der Pause in der Bücherei.

 

Muntermacherfrühstück

Ziel:   Ermöglichung eines gesunden Schulfrühstücks unter Beteiligung von Eltern zur Stärkung der Schulgemeinschaft

Gesunde Ernährung ist ein wichtiger Teil unseres Schullebens. So können die Kinder unserer Schule für 1,50 € pro Woche bzw. 4,50 € für 3 Wochen ein Muntermacher-Frühstück bei ihrer Klassenlehrerin bestellen und sich jeden Tag abwechslungsreich, lecker und gesund stärken. Mit Rücksicht auf unsere muslimischen Kinder verwenden wir ausschließlich Brotbeläge aus Geflügelfleisch.

Mit Unterstützung unserer Eltern starteten wir Anfang September 2016 mit einer für alle Kinder kostenlosen Probierwoche unseres Muntermacher-Frühstücks. So hatten alle Kinder die Möglichkeit, das vielseitige Angebot kennenzulernen und zu kosten. Diese Gelegenheit haben zu Anfang jeden Schuljahres jeweils die Erstklässler.

Mittlerweile nehmen an unserem Muntermacher-Frühstück durchschnittlich 70 bis 90 Kinder teil. Täglich ab 8:00 Uhr wird es in der Schlemmeroase von Müttern und Vätern unter der Organisation unserer Schulsozialarbeiterin zubereitet und verteilt. (ðElternarbeit)

Für alle Kinder der Schule steht an 4 Tagen in der Woche Schulobst aus dem Schulobstprogramm NRW bereit. Dieses wird von den Eltern ebenfalls zubereitet und verteilt.

Wochenanfangsfeier

 Ziel:   Erleben der Schulgemeinschaft

Die Wochenanfangsfeier findet im 14-tägigen Rhythmus montags morgens für alle Kinder der Schule in der Eingangshalle statt. Die Feier bietet ein Forum zum Feiern der Geburtstagskinder, zum Darstellen von Projektelementen des Unterrichts, zum Singen von Liedern im Jahreslauf u.ä..

  • Die Organisation der Wochenanfangsfeier ist einem Plan im Lehrerzimmer zu entnehmen
  • In diesem Plan ist festgelegt, welche Jahrgänge (Klasse 1/3 oder 2/4 für die Bereiche verpflichtend verantwortlich sind und welche Kollegin die Moderation und den Aufbau der Musikanlage übernimmt.
  • Die Beiträge der Klassen werden im Sinne einer frühzeitigen Planung im Lehrerzimmer notiert.

 

Schulveranstaltungen 

Ziel:   Mitgestalten und Erleben von Schulveranstaltungen zur Stärkung der Schulgemeinschaft

Im Laufe eines Schuljahres stehen innerhalb der Schule folgende Veranstaltungen im Mittelpunkt:

  • Einschulungsfeier der Erstklässler (am 2. Schultag des beginnenden Schuljahres) die Zuständigkeit bzgl. der Vorbereitung liegt bei den zukünftigen 4. Schuljahren
  • Jahreszeitensingen in der Eingangshalle (jeweils am letzten Schultag vor jeden Ferien)
  • Verabschiedung der Viertklässler (vor den großen Ferien)
  • Karnevalsfeier (Rosenmontag)
  • Nikolausmarkt (an einem Samstag rund um Nikolaustag)
  • Stadtteilfest  (Anfang Juli)
  • Schulfest (alle 4 Jahre)
  • Projektwoche zur Freizeitgestaltung (alle 4 Jahre)
  • Schulcafé (jährlich)
  • Eislauftag (Februar)
  • Schulausflug (zwischen den Sommer- und den Herbstferien)

Willkommenswand

Ziel:   Vorstellung der am Schulleben Beteiligten für die Schulgemeinde

In der Eingangshalle befindet sich eine große Pinnwand, mit Hilfe derer alle am Schulleben Beteiligten vorgestellt werden. Hier befinden sich Fotos von allen Klassen mit den entsprechenden Klassenzeichen, von allen Kolleginnen der Schule und der OGS, der Sekretärin, dem Hausmeister, den Ehrenamtlichen und Steckbriefe von eventuell tätigen Praktikanten. An dieser Willkommenswand sollen sich alle Interessierten informieren können, wer an unserer Schule tätig ist.

Schulregeln 

Ziel:   Sicherstellung eines friedlichen Miteinanders im Schulalltag

Regeln geben Sicherheit und Orientierung für alle Beteiligten. Unsere Schulregeln sind wichtiger Bestandteil unserer Erziehungsarbeit und werden mit allen Kindern und auch Eltern regelmäßig kommuniziert.

Zu Beginn eines jeden Schuljahres erhalten die Kinder ein Wochenheft, in dem die Schulregeln auf der ersten Seite abgedruckt sind. Sie werden in allen Klassen und auch auf der Wochenanfangsfeier besprochen und von den Kindern und Eltern im Rahmen des Wochenheftes unterschrieben.

(Konzept zur Prävention von Konflikten im schulischen Miteinander)

Ich bin freundlich und rücksichtsvoll.

 

Ich verhalte mich so, dass durch mich niemand belästigt oder verletzt wird. 
In der Pause und im Unterricht spiele und arbeite ich ohne Beleidigungen, Streitigkeiten und Prügeleien.Spaßkloppe ist verboten.

 

Im Schulgebäude bewege ich mich langsam und leise, auf der Treppe gehe ich rechts.

 

 

Ich gehe mit schulischem und persönlichem Eigentum verantwortungsbewusst um.
Ich achte darauf, dass Bücher, Spiele und Arbeitsmaterialien nicht beschädigt werden.Ich räume alles an seinen Platz zurück.

 

 

Ich halte unsere Schule sauber und nutze alle Einrichtungen ordnungsgemäß.
Ich beachte die Absprachen für die Hofpause, die Bücherei und die Innenpause.Toiletten sind keine Spielplätze, im Winter kein Aufwärmraum.

 


Sprachpaten

Ziel:   Hilfe bei der Verständigung für Menschen ohne Deutschkenntnisse

Immer wieder werden Kinder an unserer Schule angemeldet, deren Eltern sich ebenso wie die Kinder noch nicht mit Hilfe der deutschen Sprache verständigen können. Wir haben bei uns eine Vielzahl von Menschen, die zum Teil sogar mehrere Sprachen sprechen und deren Sprachkenntnisse uns eine elementare Unterstützung bieten.

Im Rahmen eines Projektes zur Elternarbeit (ðElternarbeit) haben wir für viele Sprachen, die an unserer Schule gesprochen werden, Sprachpaten gefunden, die bereit sind, uns (Eltern, Schülerinnen und Schüler und Lehrerinnen) bei der Übersetzung behilflich zu sein. In der Eingangshalle befinden sich auf einer Stellwand Namen, Fotos und Telefonnummern der Eltern oder Lehrer, die im Bedarfsfall auch direkt angesprochen werden können.

Leben in der Klasse

Klassenlehrerprinzip

Ziel:   Aufbau einer verlässlichen Struktur durch eine feste, vertraute Bezugsperson

Jede Klasse hat eine Klassenlehrerin, die die Klasse in der Regel während der Grundschulzeit begleitet.

Um den Austausch über die Kinder aus verschiedenen Sichtweisen zu gewährleisten  wird die Klassenlehrerin in der Regel durch eine zweite Kollegin ergänzt, die in der Klasse unterrichtet.

Klassenzeichen

Ziel:   Schaffen einer Identifikation mit der Klasse über ein Klassenzeichen oder eine Figur

Jede Klassenlehrerin wählt zu Beginn der Grundschulzeit ein Symbol als Klassenzeichen aus, anhand dessen sich die Kinder im Unterrichtsalltag und im Schulgebäude orientieren können.

Klassenraumgestaltung 

Ziel:   Schaffen einer vertrauten Lernatmosphäre, in der die Kinder sich wohl fühlen

Der Klassenraum wird während der vier Grundschuljahre in der Regel nicht gewechselt. Die Klassenlehrerin gestaltet diesen Raum ggf. mit den Kindern als Lern- und Lebensraum.

Klassenräume eines Jahrgangs liegen möglichst nebeneinander.

Hausschuhe 

Ziel: Erhaltung  eines  sauberen Klassenraumes  und  einer  angenehmen  Arbeitsatmosphäre

Die Kinder wechseln zu Beginn des Schultages und zu den Pausen die Schuhe und tragen im Unterricht Hausschuhe.

Morgenkreis 

Ziel:   Aufbau einer klasseninternen Gesprächskultur

Die Klassen führen regelmäßig Gesprächsrunden durch, in denen sie sich in der Regel im Sitzkreis oder am Klassentisch treffen. Diese Runden bieten einen Kontrapunkt zu individualisierenden und differenzierenden Unterrichtsformen.

Dabei kann es je nach Jahrgang und Bedarf um unterschiedliche Inhalte gehen wie

  • Austausch von Erlebnissen
  • Themengebundene Gesprächsrunden
  • Lesekreise
  • Klasseninterne Themen
  • Problemklärungen  usw…

 

Feiern von Geburtstagen

Ziel:  Stärkung des Selbstwertgefühls jedes Kindes

Der Geburtstag jedes einzelnen Kindes wird im Rahmen eines klasseninternen Rituals gefeiert. Jedes Kind erfährt dadurch die Bedeutung der eigenen Person für die Klassengemeinschaft.

Klassenfahrten 

Ziel:   Stärkung des klasseninternen Gemeinschaftsgefühls

Jedes Kind soll mindestens einmal in der Grundschulzeit an einer Klassenfahrt mit mindestens 2 Übernachtungen teilnehmen.

Eltern und Klassenlehrerin entscheiden unter Berücksichtigung des Schulkonferenzbeschlusses hinsichtlich des finanziellen Rahmens gemeinsam über Ziel, Dauer und Organisation der Klassenfahrt. Selbstverständlich findet eine Einbettung der Klassenfahrt in den Unterricht statt.

Kollegiale und organisatorische Strukturen

Teamstruktur 

Ziele: Erhöhung der Arbeitsökonomie durch das Vorbereiten und  Austauschen im Team

Arbeit an internen Schulentwicklungsprozessen

Treffen schulinterner Absprachen

An unserer Schule arbeiten die Kolleginnen in unterschiedlichen Teams.

  • Jahrgangsteam

Jeder Jahrgang trifft sich in regelmäßigen Abständen zum Austausch und zwecks Absprachen über Unterrichtsinhalte oder andere pädagogische Themen.

  • Kollegium

Zu Beginn des Schuljahres finden an den letzten beiden Ferientagen ganztägige Konferenzen zu organisatorischen und pädagogischen Themen statt.

Im Verlauf des Schuljahres findet wöchentlich dienstags die Zeit für Absprachen statt.  Aktuelle Themen werden nach vorheriger Absprache im Plenum oder in Kleingruppen besprochen.

Darüber hinaus findet alle 14 Tage dienstags eine in der Regel einstündige Lehrerkonferenz  statt.

Zweimal pro Schuljahr arbeitet das Kollegium in jeweils ganztägigen Pädagogischen Konferenzen an aktuellen pädagogischen Schulentwicklungs-themen.

Darüber hinaus finden pro Klasse 4 Förderkonferenzen statt. Beteiligt sind nach Absprache die Klassenlehrerin, die zuständige Sonderpädagogin und die in der Klasse tätigen Fachlehrerinnen. Für alle Kinder werden in dieser Konferenz die Förderpläne erstellt bzw. fortgeschrieben. (ðKonzept Gemeinsames Lernen)

  • Steuergruppe

Seit dem Schuljahr 2013/2014 gibt es an unserer Schule eine Steuergruppe, die sich entsprechend qualifiziert hat, um durch ihre Arbeit die Schulentwicklungsprozesse an der Astrid-Lindgren-Schule voranzutreiben. Ihr gehören neben der Schulleitung drei weitere Kolleginnen an.

Zu Beginn eines jeden Schuljahres legt das Kollegium einen Arbeitsschwerpunkt für die Steuergruppe fest.

Die Mitglieder der Steuergruppe treffen sich dann regelmäßig, um sich über den Arbeitsschwerpunkt auszutauschen und diesen zu strukturieren, Arbeitsschritte festzulegen, Konferenzen vor- und nachzubereiten und die Arbeitsergebnisse zu bündeln. 

  • Krisenteam

Im Schuljahr 2016/17 fand eine Fortbildung durch die schulpsychologische Beratungsstelle in  Kooperation mit der Polizei, dem Jugendamt und der Notfallseelsorge zum Thema Krisenintervention statt. In mehrtägigen Veranstaltungen und einer Follow-up Veranstaltung wurden mögliche Krisensituationen durchgespielt und Verhaltensabläufe modellhaft entwickelt. Als Arbeitsmaterial dient der jeder Schule zur Verfügung stehende Notfallordner.

Auf der Basis dieser Fortbildung haben wir für mögliche Krisenszenarien ein Krisenteam  bestehend aus der Schulleitung, einer Kollegin und der Schulsozialarbeiterin gebildet.

In regelmäßigen Abständen tagt das Krisenteam, um bezogen auf unsere Schule Verhaltensabläufe in Krisenfällen zu entwickeln und anschließend mit dem Kollegium zu kommunizieren.

  • Team OGS

Eine Kollegin übernimmt die tägliche Kommunikation mit unserem Ganztag. Zur Sicherstellung des Informationsflusses findet darüber hinaus ein wöchentliches Treffen der Kollegin mit dem Leitungsteam der OGS statt.

An einem pädagogischen Tag zur Vorbereitung des Schuljahres trifft sich das Kollegium mit allen Mitarbeiterinnen der OGS zum Austausch über die Kinder und zur Bildung der Hausaufgabengruppen. (Konzept OGS)

Vertretung 

Ziel:   Sicherstellung des Unterrichts für alle Schülerinnen und Schüler im Krankheitsfall einer Lehrerin

Im Krankheitsfall einer Lehrerin werden möglichst alle Stunden der Kinder nach ihrem Stundenplan vertreten.

  • Im 1. Schuljahr wird in der Regel die Vertretung im Klassenverband durch eine den Kindern bekannte Person geleistet.
  • Wenn es personell möglich, ist wird der Unterricht in den Klassen 2 – 4 ebenfalls durch eine vertraute Kollegin übernommen. Idealerweise stellt die in der parallelen Lerngruppe arbeitende Kollegin Arbeitsmaterialien bereit.

In Ausnahmenfällen muss die Vertretung durch Aufteilen auf andere Klassen gewährleistet werden. Dort erledigt das Kind bereitgestellte Aufgaben oder nimmt am Klassenunterricht der jeweiligen Klasse teil.

Bei langfristiger Erkrankung bemühen wir uns über das Schulamt um entsprechenden Ersatz.

Geschäftsverteilungsplan / Terminplan

Ziel:   Schaffen von Transparenz bzgl. der Zuständigkeiten und Termine innerhalb der Schule

Zu Beginn eines Schuljahres entwickelt das Kollegium einen Geschäftsverteilungsplan, der die Zuständigkeiten für das kommende Schuljahr regelt. Jede Kollegin übernimmt einen Bereich, für den sie eigenständig verantwortlich ist. Darüber hinaus wird ein Terminplan für das ganze Schuljahr abgesprochen, der ebenfalls für Eltern veröffentlicht wird.

Schuleingangsphase

Die Astrid-Lindgren-Schule gewährleistet durch ihr Konzept zur Schuleingangsphase (ðKonzept Schuleingangsphase) in jahrgangsgebundener Form, dass ihre Schülerinnen und Schüler die im Übergangsprofil formulierten Kompetenzen (ð Unterrichtliches Lernen) erfolgreich erwerben. Wesentliche Elemente dieses Konzeptes sind:

  • Förderdiagnostische Maßnahmen im Jahr vor der Einschulung und in den ersten Schulwochen in enger Kooperation mit den Eltern, Erzieherinnen und ggf. weiteren Professionen
  • Nutzen der unterschiedlichen schulinternen professionellen Ressourcen (Grundschullehrerinnen, Sonderpädagogin und sozialpädagogische Fachkraft) in einem Team (ð Teamstrukturen)
  • individuelle Förderpläne
  • Maßnahmen der inneren und äußeren Differenzierung aufgrund der Förderpläne
  • Entwicklung der Fähigkeit zu selbstständigem und selbstgesteuertem Lernen
  • Arbeit in offenen Unterrichtsformen

(Offene Unterrichtsformen)

  • Lesen- und Schreibenlernen nach dem Konzept von Sommer-Stumpenhorst und dem Spracherfahrungsansatz
  • Dokumentation von Lernentwicklungen
  • Elternberatung
  • Entscheidung über die Verweildauer in enger Kooperation mit allen Beteiligten
  • Wechsel der Lerngruppe bei Verkürzung oder Verlängerung der Verweildauer zu einem für das Kind günstigen Zeitpunkt
  • Mathe-Füchse

Sprachbildung

Ca. 60% der Schülerinnen und Schüler der Astrid – Lindgren – Schule stammen aus Migrantenfamilien. Darüber hinaus zeigen auch Kinder ohne Migrationshintergrund zum Teil erheblichen sprachlichen Unterstützungsbedarf. Die Förderung in der deutschen Sprache findet sowohl im Regelunterricht als Unterrichtsprinzip in allen Lernbereichen und Fächern als auch in zusätzlichen Lerngruppen (Deutsch als Zweitsprache/Willkommensgruppen) statt. (Sprachbildungskonzept)

  • Sprachbildung im Regelunterricht
  • Sprachstandserhebung : Profilanlayse nach Grießhaber
  • Individuelle Förderplanung
  • Sprachbildung in leistungshomogenen DaZ – Lerngruppen nach aktuellen didaktischen Fachprinzipien
  • Sprachbildung in der OGS in sozial – kommunikativen Zusammenhängen

Elternarbeit

Innerhalb der Schule sind die Eltern für uns ein wichtiger Bestandteil der erzieherischen Arbeit. Der wertschätzende Umgang mit Eltern ist uns ein besonderes Anliegen.

Aus diesem Grunde ist es uns sehr wichtig, möglichst viele Eltern in alle schulischen Belange und Aktivitäten einzubeziehen.

Die Elternarbeit an unserer Schule hat verschiedene Ebenen.

Der wichtigste Teil ist der Aufbau einer persönlichen Basis der Klassenlehrerin zu den jeweiligen Eltern, wobei das gegenseitige Kennenlernen zu Beginn eine große Rolle spielt. Die Eltern eines Erstklässlers erfahren in der Regel bereits vor der Einschulung, wer die Klassenlehrerin ihres Kindes ist. Direkt in den ersten Wochen des 1. Schuljahres findet ein Kennenlernsprechtag (ðElternberatung) statt, in dem das Kind, seine Stärken und Entwicklungsbedarfe sowie sein soziales Umfeld Gesprächsinhalt sind. Die Eltern sollen darüber hinaus die Gelegenheit bekommen, die Klassenlehrerin, die im Laufe der Grundschulzeit die wichtigste Ansprechpartnerin ist, näher kennen zu lernen.

Die Klassenlehrerin ist für die Eltern morgens vor Schulbeginn, in den Pausen, nach dem Unterricht oder nach persönlicher Vereinbarung erreichbar.

Ein weiterer Ansprechpartner für die Eltern ist die Schulleitung. Die Eltern der Erstklässler lernen die Schulleiterin oder Stellvertreterin bereits bei der Anmeldung des Kindes kennen. Im Rahmen des Anmeldeverfahrens wird die Schuleingangsdiagnostik erstellt. Hier findet bereits ein erstes ausführliches Gespräch in Anwesenheit der jeweiligen Erzieherin der Kindertagesstätte statt, in dem gemeinsam alle wichtigen Informationen über das Kind erhoben werden und die Eltern und Erzieherinnen eine Rückmeldung über die Schuleingangsdiagnostik inklusiv einer Förderempfehlung für die Zeit bis zur Einschulung erhalten. Darüber hinaus erhalten die Eltern eine Einladung zum Elterngesprächskreis, der von Februar bis Juli in 4-wöchigem Rhythmus stattfindet und von der Schulleitung und einer Kollegin geleitet wird. Hier lernen  die Eltern die Schulleitung sowie die anderen Eltern näher kennen und tauschen sich über wichtige schulische Belange aus.

Die Schulleitung ist darüber hinaus wichtiger Ansprechpartner für die Eltern, wenn es um schulrechtliche Fragen geht. Das Büro ist für die Eltern jeden Morgen telefonisch oder persönlich erreichbar.

Ebenfalls an unserer Schule tätig ist unsere Schulsozialarbeiterin, die Eltern in allen sozialen Fragestellungen unterstützt. Sie ist täglich bereits vor Schulbeginn, im Rahmen der Zubereitung des Muntermacherfrühstücks und nach individueller Absprache für die Eltern ansprechbar. (ðKonzept Schulsozialarbeit)

Im Rahmen der Elternarbeit ist es uns wichtig, die Eltern in möglichst viele Aktivitäten unserer Schule einzubinden. Dies geschieht z.B. durch Mitarbeit beim Muntermacherfrühstück, in der Bücherei, bei der Überbrückung sprachlicher Barrieren durch Übersetzungshilfen durch die Sprachpaten (ðKonzept Sprachpaten), durch Unterstützung bei schulischen Aktivitäten und Projekten (Waffeltag, Putzaktion, Malaktionen auf dem Schulhof…), bei der Begleitung von Ausflügen u.v.m..

 

Schulsozialarbeit 

Adressaten der Schulsozialarbeit sind die Schülerschaft, die Eltern und das Kollegium.

Die Schulsozialarbeit wird von einer Diplom-Sozialpädagogin umgesetzt.

Ihre Arbeit umfasst folgende Schwerpunkte (ðKonzept Schulsozialarbeit):

  • Beratung und Einzelfallhilfe
  • Kollegiale Beratung zu unterschiedlichen Problemstellungen
  • Reflexion, Unterstützung z. B. bei Kindern mit Auffälligkeiten im Bereich des Verhaltens
  • Beratung und Vermittlung von Hilfen für Schülerinnen, Schüler und Eltern in schwierigen Lebenssituationen, z. B. bei familiären Problemen, Problemen in der Schule, altersspezifischen, individuellen Schwierigkeiten der Schülerinnen und Schüler
  • Unterstützung bei der Klärung von Konflikten, z. B. durch Streitschlichtung/Mediation nach dem Bensberger Mediations Modell (BMM)
  • Planung und Durchführung des No Blame Approach (NBA)
  • Sozialpädagogische Gruppenarbeit
  • Projektdurchführung in den Klassen 1 bis 4
  • Präventionsarbeit
  • Krisenintervention
  • Projekt „Rollerraum“ als aktives Pausenangebot
  • Projekt „Muntermacherfrühstück“
  • Organisation „Schulobstprogramm NRW“
  • Rückmeldung, Schriftwechsel, Lieferantenkontakt, Zubereitung, Verteilung)
  • Beratung und Unterstützung im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepakets (BuT), Zurverfügungstellung der Antragsformulare und Unterstützung beim Ausfüllen, Kontaktaufnahme mit der Wohngeldstelle/Stadt Soest und dem Jobcenter
  • Planung von gemeinsamen Aktionen und Projekten der Schulgemeinschaft
  • Vernetzung im Stadtteil
  • Teilnahme an der Stadtteilkonferenz
  • Kooperation mit dem Stadtteilbüro Soester Süden (Träger S.E.N.), Familienzentren und Kindergärten
  • Kooperation mit dem Jugendzentrum Treffpunkt Süd und dem AWO-Bewohnerzentrum
  • Organisation Nikolausmarkt Soester Süden
  • Kooperation Stadtteilfest
  • Vernetzung Stadt Soest
  • Teilnahme an Arbeitskreisen zum Austausch und Zusammenarbeit mit SchulsozialarbeiterInnen der Stadt Soest
  • Zusammenarbeit mit ASD und Jugendamt
  • Betreuung der ehrenamtlichen Helferinnen (Organisation, Reflexion, Beratung, Austausch)

Offene Ganztagsschule (OGS)

An der Astrid–Lindgren–Schule besuchen im Schuljahr 2017/18  92 Kinder in  vier Gruppen die Offene Ganztagsschule. Träger der OGS ist der paritätische Wohlfahrtsverband.

Nach ihrem regulären Unterricht werden die Kinder von vier pädagogischen Fachkräften und sechs Ergänzungskräften bis 16.00 Uhr betreut.

Nach dem Unterricht nehmen die Kinder an einer warmen Mittagsmahlzeit teil.

Von 13.45 bis 14.45 findet von Montag bis Donnerstag eine Hausaufgaben- und Übungszeit statt, die montags, mittwochs und donnerstags von jeweils 4 Lehrerinnen unterstützt wird. Für die zusätzliche Unterstützung bei der Erledigung der Hausaufgaben und für die Förder- und Freizeitangebote stehen über die Mitarbeiter der OGS hinaus Honorarkräfte und ehrenamtliche MitarbeiterInnen zur Verfügung.

Die gemeinsame Übernahme der Verantwortung für die der OGS anvertrauten Kinder hat für uns einen hohen Stellenwert. Das bedeutet, dass wir großen Wert auf einen regelmäßigen Austausch über Kinder legen. Dies gewährleisten wir durch den täglichen Kontakt einer Kollegin mit dem Team der OGS und eine wöchentliche Teamstunde mit dem Leitungsteam der OGS. (ðKonzept OGS)

 

Förderverein 

Der Förderverein unterstützt die Astrid–Lindgren–Schule in Absprache mit den Schulmitwirkungsgremien der Schule durch finanzielle und personelle Ressourcen wie z. B.:

  • Anschaffung von Pausenspielkisten für jede Klasse
  • Ergänzung der Ausstattung mit neuen Medien
  • Aufstockung bzw. Aktualisierung der Schülerbücherei
  • Nikolausgeschenke für jede Klasse zum Nikolaustag
  • Zwischenfinanzierung von Klassenfahrten bei finanziellen Schwierigkeiten der Eltern…..

Außerschulische Partner/ Kooperationen 

Arbeitskreis Kindergarten 

Es besteht ein Arbeitskreis Kindergarten-Grundschule, der sich aus den Erzieherinnen der beteiligten Kindergärten, den Sozialpädagoginnen, den Förderschullehrerinnen, den Klassenlehrerinnen, interessierten Kolleginnen sowie der Schulleitung zusammensetzt.

Aufgaben des Arbeitskreises:

  • Austausch und Absprachen hinsichtlich der Konzepte
  • Informationsaustausch über einzelne Kinder
  • Planung und Durchführung von Informationsveranstaltungen und gegenseitigen Besuchen (z.B. Schnuppertag)

Reit AG

in Kooperation mit dem Soester Reitverein „Steigauf e.V.“

 

Einmal pro Woche haben jeweils 8 Kinder unserer Schule die Möglichkeit, in Meiningsen beim Soester Reitverein „Steigauf e.V.“ gegen einen geringen Kostenbeitrag zu reiten. Ein Teil dieser Kosten kann bei entsprechendem Anspruch über das Bildungs- und Teilhabepaket übernommen werden. Kinder, die in ihrer Freizeit sonst keine Gelegenheit zu diesem unmittelbaren Kontakt mit den Pferden haben, werden  u.a. in ihrem Selbstwertgefühl, ihrer Wahrnehmung und  ihrer Motorik gefördert.

Die Fahrt nach Meiningsen wird in der Regel von Eltern unter Organisation einer verantwortlichen Kollegin geleistet.

Fußball AG

in Kooperation mit dem SV Soest Müllingsen

Zu Beginn des Schuljahres 2016/17 ist unsere Schule eine Kooperation mit dem SF Müllingsen eingegangen. Somit nehmen wir an der Initiative „DFB-Doppelpass 2020 – Schule und Verein“ teil. Diese Zusammenarbeit eröffnet Schulen und Vereinen neue Perspektiven und macht fit für die Zukunft.

Alle fußballbegeisterten Kinder haben einmal in der Woche die Gelegenheit zu trainieren. Aufwärmübungen, dribbeln, passen und spielen stehen im Mittelpunkt eines jeden Training, fördern die Kondition und Konzentration der jungen Fußballer und Fußballerinnen, aber genauso das Miteinander und die gegenseitige Rücksichtnahme.

Zwischen den Oster- und Herbstferien findet das Training auf dem Sportplatz des Sportvereins an der Lippstädter Straße statt. In der kalten Jahreszeit steht eine Turnhallenzeit für das Training zur Verfügung.

Handball AG in Kooperation mit dem Soester TV

Unsere Schule und unsere OGS sind eine Kooperation mit dem Soester TV eingegangen. Der Sportverein stellt einen Übungsleiter (FSJler), der in unserer Turnhalle eine Handball-AG anbietet. Unterstützt wird dieser durch eine Mitarbeiterin der OGS.

Alle handballbegeisterten Kinder der 3. und 4. Schuljahre haben einmal in der Woche die Gelegenheit zu trainieren. Aufwärmübungen, werfen und spielen stehen im Mittelpunkt eines jeden Trainings,

fördern die Kondition und Konzentration der jungen Sportler, aber genauso das Miteinander und die gegenseitige Rücksichtnahme.

Diese AG dient gleichzeitig der Vorbereitung auf den Grundschulcup der Soester Grundschulen, an dem wir regelmäßig teilnehmen.

 

Projekt Kultur und Schule

Das NRW Landesprogramm Kultur und Schule wendet sich an Künstlerinnen und Künstler, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Kulturinstituten und Einrichtungen der künstlerisch-kulturellen Bildung. Sie sind aufgefordert Projektvorschläge zu entwickeln, die die  Kreativität der Kinder fördern und das schulische Lernen durch komplementäre und kontrastierende Elemente ergänzen.

Die Landesregierung will durch dieses Projekt den schulischen Rahmen nutzen, um Kinder zusätzlich zum normalen Unterricht an Kunst und Kultur heranzuführen.

Für das Schuljahr 2017/18 konnten wir den Künstler Kord Winter gewinnen, der im Rahmen des Projektes Kultur und Schule mit Schülerinnen und Schülern einer 2. Klasse künstlerisch und handwerklich zu den Buchstaben des Alphabetes arbeitet.

 

Soester Musikschule 

In Kooperation mit der Soester Musikschule nehmen wir an dem Landesprojekt JeKits teil.

JeKits – „Jedem Kind Instrumente, Tanzen, Singen“ ist ein kulturelles Bildungsprogramm in der Grundschule für das Land Nordrhein-Westfalen. Durchgeführt wird JeKits jeweils in Kooperation von außerschulischen Bildungsinstitutionen (wie z. B. Musikschulen). JeKits hat drei alternative Schwerpunkte: Instrumente, Tanzen oder Singen, für unsere Schule ist dies z. Zt. der Schwerpunkt Singen.

JeKits ist zum Schuljahr 2015/16 als landesweites Nachfolgeprogramm von „Jedem Kind ein Instrument“ (kurz JeKi) gestartet.

Eine Musikdozentin der Soester Musikschule führt jeweils mit den Kindern der 2.Schuljahre gemeinsam mit der jeweiligen Klassenlehrerin eine Musikstunde mit dem Schwerpunkt Singen durch, die von der Kollegin weitergeführt wird.

Im 3.Schuljahr haben die Kinder die Gelegenheit, sich für eine Weiterführung des Projektes in Form einer Teilnahme an einem Chor anzumelden. 

Fit4Future / DAK

«fit4future» war ursprünglich eine in der Schweiz entstandene  Gesundheitsförderungskampagne. Über 150‘000 Primarschulkinder, deren Eltern und rund 10‘000 Lehrpersonen profitieren von der wissenschaftlich begleiteten Initiative zu den Themen Bewegung, Ernährung und Brainfitness (psychische Gesundheit).

Das Projekt «fit4future» bietet Schulen und Eltern – immer in Zusammenarbeit mit Fachleuten –Veranstaltungen, Weiterbildungen, Drucksachen und Materialien mit dem Ziel, die Lebensgewohnheiten junger Menschen auf spielerische Weise nachhaltig und positiv zu beeinflussen. «fit4future» ist für alle Teilnehmer kostenlos.

Das Programm richtet sich nicht nur an Kinder im Primarschulalter, sondern auch an deren Lehrpersonen und Eltern. Durch eine mindestens dreijährige Projekt-Teilnahme kann das Programm nachhaltig und spielerisch Einfluss nehmen auf die Lebensgewohnheiten der Kinder. Evaluationen zeigen, dass «fit4future» nicht nur sehr beliebt ist, sondern dass sich «fit4future»-Kids auch tatsächlich mehr bewegen.

 

Wir haben uns bei «fit4future» beworben und im Rahmen einer dreijährigen Partnerschaft in Kooperation mit der DAK verpflichtet, die Idee von «fit4future» aktiv umzusetzen. Es wurde ein «fit4future»-Schulkoordinator ausgebildet, der zweimal jährlich an einer Weiterbildung teilnimmt und das Lehrerkollegium auf dem neusten Stand hält.

Wir haben eine orangefarbene Spieltonne mit pädagogisch getesteten Spiel- und Sportgeräten erhalten, die den Kindern und Lehrpersonen vorgestellt wurde.  Die Spieltonne schafft die Grundlagen für eine bewegte Pause. In weiterführenden Workshops sensibilisieren Fachleute zu den Themen Bewegung, Ernährung und psychische Gesundheit. Bei anschließenden Elternabenden geben sie auch praktische Inputs für die Umsetzung im Familienalltag.

Die Sportlehrerinnen und Betreuungskräfte der OGS haben sich mit den Spielgeräten der Spieletonne und entsprechenden Einsatzmöglichkeiten auseinandergesetzt. Im Sportunterricht wurden den Kindern die Spielgeräte der Spieletonne nahegebracht.

In den Pausen und in der OGS stehen den Kindern nun die Spielgeräte mit den Anregungen zur Nutzung zur Verfügung.

 Vernetztes Bildungshaus

In Kooperation mit dem vernetzten Bildungsraum richten wir zurzeit in der Weiterführung des Projekts KNuT einen Forscherraum ein. In diesem Raum soll Klassen die Gelegenheit gegeben werden, an ausgewählten naturwissen-schaftlichen und technischen Phänomen zu arbeiten.

Treffpunkt Süd / AWO – Bewohnerzentrum 

Viele Schülerinnen und Schüler verbringen einen großen Teil ihrer unterrichtsfreien Zeit im direkt neben der Schule liegenden AWO – Bewohnerzentrum oder im fußläufig gut erreichbaren Kinder- und Jugendzentrum „Treffpunkt Süd“. Die pädagogische Arbeit in diesen Einrichtungen hat einen erheblichen Einfluss auf die Entwicklung der Selbst- und Sozialkompetenz unserer Schülerinnen und Schüler.

  • Zusammenarbeit in der Stadtteilkonferenz
  • Angebote zur sinnvollen Freizeitgestaltung, zu Ferienfreizeiten

(à  Stadtteilkonferenz)

 

Stadtteilkonferenz „Soester Süden“

Die Stadtteilkonferenz versteht sich als Konferenz von Institutionen, Vereinen, Verbänden, die an der Gestaltung des Zusammenlebens im Stadtteil mitarbeiten.

  • Konzeptionelle Arbeit an den Schwerpunkten: Prävention von Gewalt, Fremdenfeindlichkeit, Rechtsextremismus
  • Stadtteilfest als Begegnungsort für Menschen unterschiedlicher sozialer, kultureller und ethnischer Herkunft

Kirchengemeinden

Die an der Astrid–Lindgren–Schule Religionsunterricht erteilenden Lehrerinnen  und die für die Schule zuständigen Vertreter des katholischen Pastoralverbundes Soest und der ev. Johannesgemeinde treffen sich in regelmäßigen Abständen zur Vorbereitung und Gestaltung von Schulgottesdiensten.

Darüber hinaus findet für die kath. Schülerinnen und Schüler der Klasse 3 in Vorbereitung auf die Kommunion der Seelsorgeunterricht durch einen Geistlichen des katholischen Pastoralverbundes statt.

 

Stadtbücherei Soest 

Die Lehrerinnen können sich in der Stadtbücherei Medienboxen im Rahmen des Projektes „Klassenweise Bücherreise“ oder zur Unterstützung ihres  Unterrichtes ausleihen.

Die Schülerinnen und Schüler lernen im Laufe der Grundschulzeit die Stadtbücherei im Rahmen einer Bibliotheksrallye kennen, erhalten, wenn von den Eltern gewünscht, Leseausweise, mit denen sie selbstständig das Angebot der Bücherei nutzen können.

 

Jugendamt

Ein weiterer Kooperationspartner der Schule ist das Jugendamt der Stadt Soest. Es ermöglicht eine Vernetzung von Schule und  Elternhaus z. B. bei

  • Konflikten im Elternhaus
  • Konflikten in der Schule
  • extremen schulischen Schwierigkeiten (Aggressionen, starke Gewalt- bereitschaft usw…)
  • Fragen der Kindeswohlgefährdung

Schulpsychologische Beratungsstelle

Im Rahmen der Schulsozialarbeit und der unterrichtlichen Tätigkeit ist ein außerschulischer Partner die schulpsychologische Beratungsstelle.

Sie bietet mit ihren schulspychologischen Kompetenzen für Lehrerinnen, Schülerinnen und Schülern und Eltern unterstützende Maßnahmen zur Förderung des Lernens und Verhaltens einzelner Schülerinnen und Schüler  oder Schülergruppen.

Im Mittelpunkt steht die Zusammenarbeit

  • hinsichtlich einzelner Kinder und ihrer Schwierigkeiten
  • hinsichtlich genereller Fragestellungen, wie Lernen positiv beeinflusst wird. 

Stadtteilbüro

Ziel des Stadtteilbüros ist es, durch sinnvolle Arbeit die Integration in Gesellschaft und Arbeit zu fördern.

Hilfe und Unterstützung wird unserer Elternschaft u. a. in den unten aufgeführten Bereichen angeboten:

  • ALG II
  • Wohngeld
  • Kindergeld
  • Begleitung zur Ausländerbehörde

Außerdem können die im Stadtteilbüro Menschen u. a. einen Fahrdienst zur Soester Tafel und zum Sozialkaufhaus in Anspruch nehmen und den Sprachkurs mit Kinderbetreuung besuchen. Auch eine Hausaufgabenhilfe wird dort angeboten. Unsere Ansprechpartnerin ist Brigitte Sehmi.

Konzepte

Zur Konkretisierung unterschiedlicher Arbeitsschwerpunkte wurden folgende Konzepte erarbeitet und abgestimmt:

  • Konzept zur Prävention von Konflikten im schulischen Miteinander
  • Konzept zur Vereinbarung von Beruf und Familie
  • Konzept zum Gender-Mainstreaming

In der Phase der Überarbeitung befinden sich die Konzepte:

  • Konzept Gemeinsames Lernen
  • Leistungskonzept
  • Sprachbildungskonzept
  • Konzept Schuleingangsphase
  • Konzept Schulsozialarbeit
  • Konzept OGS

In Entwicklung sind folgende Konzepte:

  • Medienkonzept
  • Fortbildungskonzept